CODE University -
Digitale Pioniere von morgen

CODE University - <br/>Digitale Pioniere von morgen

Ausgangssituation und Methodik:

Die CODE University ist eine private, von Grund auf neu gedachte und staatlich akkreditierte Hochschule für die digitalen Vorreiter:innen von morgen. Sie bietet drei innovative Studiengänge an. Der Kern dieser Studiengänge sind reale Projekte, sodass Studierende an Herausforderungen lernen. Sie entwickeln Kompetenzen, lernen im Team zu kollaborieren und können auf diese Weise ihr volles Potential entfalten. Dieses Konzept nutzt das ‘erfahrungsbasierte Lernen’ durch die Aktivierung der personen-inhärenten Neugierde. Auf dem Weg zur Lösung werden Erkenntnisse und Fähigkeiten gewonnen, die ein Leben lang nützlich sein werden.

Doch wie werden diese Erkenntnisse und Fähigkeiten in ein klassisches “Zeugnis” formuliert? Wie können sich zukünftige Arbeitgeber:innen ein Bild des Kompetenzprofils der Bewerber:innen machen? Was macht die Person der Lernenden aus und was wurde in dieser Form des Studiums (weiter) ausgeprägt?

Diese Challenge bekam das BIFI in Form eines größeren Langzeitprojektes aufgetragen und bearbeitete es in enger Zusammenarbeit mit den Lehrenden der CODE University. Gesucht wurde ein Format, das sowohl das Eingangs-Assessment-Problem als auch das Ausgangs-Evaluations-Problem löst.


Umsetzung der Studie:

Um die Facetten eines “Zeugnisses” für die an Digitalkompetenzen ausgerichteten Studiengänge zu zu erfassen, wurden mehrdimensionale Kompetenz-Cluster extrahiert: einerseits aus der Perspektive der Lehre, andererseits aus der Perspektive zukünftiger Arbeitgeber:innen.



Durch Tiefeninterviews mit verschiedenen Unternehmenstypen, welche als zukünftige Arbeitgeber:innen in Frage kommen, entstanden für die Studierenden Profile “archetypischer” Unternehmen. Diese wurden als menschengroße Posterwände in der Universität aufgestellt, sodass die Lernenden in ihrem Alltag vor Augen hatten, welches berufliche Format (von Freelancer über StartUp und Agentur bis zum Corporate Enterprise) ihren Präferenzen besonders entspricht. 



Für das Projekt war es nötig, in die Köpfe der internationalen CTOs (Chief Technology Officer, dt.: Technischer Direktor) zu schauen: Welche übergeordneten Kompetenzen (abstrakte, nicht messbare Konstrukte) hängen - ihrer beruflichen Erfahrung entsprechend - mit welchen untergeordneten Kompetenzen (konkrete, messbare Variablen) zusammen? Welche untergeordneten Kompetenzen wirken sich auf welches Wissen und Fähigkeiten aus? Aber wie erreicht man eine der beschäftigtsten Berufsgruppen der Welt? 

Die Lösung: indem man sie zu einem Spiel auffordert, das zwischen Tür und Angel gespielt werden kann. Der SKILL SWPR wurde gebaut und veröffentlicht. Mithilfe der so gewonnenen Datenbasis konnten statistische Zusammenhänge über vier Ebenen ermittelt werden.


Ergebnisse:

Entwickelt wurde ein multidimensionales, DQR/EQR-kompatibles Kompetenzraster, das sich von innen (Persönlichkeitsdimensionen) nach außen (konkrete Fertigkeiten) auswirkt und wächst. Dies bildete auch die Grundlage für die konkrete Modulplanung in den Fachbereichen. Da die drei Studiengänge überlappen und ineinander integriert werden, ergab sich ein Kompetenzkreis - das “Ciriculum”. 






Lösung:

Mithilfe des Ciriculums können Lehrende und Lernende der CODE University die entwickelten Kompetenzen ansprechend, facettenreich und eindrucksvoll darstellen. Hard und Soft Skills werden demonstriert und das umfangreiche Profil der Bewerber:innen vermittelt.